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Seit dem Januar 2014 haben wir in ein neues DVT-Gerät investiert:
Jetzt sind Implantat-Planung und dreidimenionale Untersuchungen bei uns direkt in der Praxis möglich: FÜR UNSERE PATIENTEN
VERBESSERTE DIAGNOSTIK UND BEHANDLUNG !

Qualität mit System – “Qualitätsmanagementsystem“

In jeder Praxis gibt es eine Fülle von Abläufen, die alle irgendwie miteinander zu tun haben. Ziel des Qualitätsmanagements ist es, diese Abläufe in den Griff zu bekommen.

Zunächst einmal muss man die entscheidenden Abläufe identifizieren. Das heißt, man muss festlegen, welche Abläufe es überhaupt gibt und wer für welchen konkreten Schritt die Verantwortung trägt. Während der Einführung eines QM-Systems geht es darum, diese Abläufe noch klarer zu beschreiben und wenn man auf schlechte Gewohnheiten stößt, diese zu verbessern.

In einem zweiten Schritt werden dann alle Abläufe exakt erfasst, das heißt, sie werden in so genannten Verfahrensanweisungen, Arbeitsanweisungen, Formblättern, Checklisten und Kontrollanweisungen (wie in einer Gebrauchsanleitung) dokumentiert und durch das Management authorisiert.



Die DIN EN ISO 9001:2008

Es gibt eine internationale Norm, die ganz klar beschreibt, zu welchen Themen und auf welche Arten ein Unternehmen dokumentierte Aussagen treffen muss, damit es von sich behaupten kann, nach einem Qualitätsmanagementsystem zu arbeiten.

Die Verfasser dieser DIN EN ISO 9001:2008 haben versucht, eine Norm zu schreiben, die sich in allen Unternehmen jeder Branche (egal ob groß oder klein, produktions- oder dienstleistungsorientiert) umsetzen lässt.

Die neueste Fassung „2008“ wurde Ende des Jahres 2007 eingeführt und gilt ab sofort international. Wir sind stolz, eine der ersten Praxen zu sein, die nach der neuen Fassung der Norm zertifiziert wurden.



Die Zertifizierung

Wenn man ein Qualitätsmanagementsystem nach der DIN EN ISO 9001:2008 eingeführt hat, kann man sich durch eine externe Gesellschaft zertifizieren lassen.

Es gibt in Deutschland viele verschiedene Zertifizierungsgesellschaften. Diese Gesellschaften müssen ihrerseits wiederum akkreditiert sein, dass heißt, sie müssen die Zulassung haben, Unternehmen in bestimmten Branchen zertifizieren zu dürfen. Wir haben uns für eine sehr renommierte Zertifizierungsgesellschaft, die DEKRA entschieden.

Der Prüfer der Zertifizierungsgesellschaft untersucht in einem so genannten Audit zwei Aspekte:
Zunächst untersucht er die QM-Dokumentation, d.h. das QM-Handbuch mit allen schriftlich festgehaltenen Abläufen. Er achtet darauf, dass alle Teilbereiche der Norm erfüllt sind. In einem zweiten Schritt besucht er dann das Unternehmen vor Ort und befragt die einzelnen Mitarbeiter in etwa halbstündigen Interviews, dem externen Audit, ob die einzelnen Mitarbeiter die für sie relevanten QM-Dokumente kennen, ob das gesamte Team nach seinem eigenen QM-System lebt, und ob kontinuierliche Verbesserungen durch die Praxis selbst verwirklicht werden können.

Nach diesem Audit schreibt der Zertifizierer einen Auditbericht, in dem er die Ergebnisse seiner Prüfung zusammenfasst. Wenn eventuell aufgetauchte Schwachstellen im QM-System bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgestellt sind, wird das Zertifikat ausgestellt.



Die Vorteile eines Qualitätsmanagementsystems

Die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems bedeutet zunächst einmal für alle Beteiligten viel Arbeit. Dieser Aufwand lohnt sich, denn ein gut eingeführtes Qualitätsmanagementsystem bietet für das Unternehmen, seine Mitarbeiter und besonders für seine Kunden = Patienten folgende Vorteile:

  • Ein QM-System ist ein deutliches Signal (für alle Beteiligten), dass man qualitätsbewusst arbeitet und die erreichte Qualität stetig verbessert.

  • Es gibt eine klare Verteilung von Verantwortungen und Aufgaben.

  • Arbeitsabläufe werden reibungsloser.

  • Neue Mitarbeiter lassen sich schneller einarbeiten.

  • Vertretungen sind leichter wahrzunehmen.

  • Schwachstellen in der Organisation und in den Kompetenzen der Mitarbeiter werden leichter erkannt und eher abgestellt.

  • Eine Praxis mit einem QM-System ist auf externe Vorgaben durch den Gesetzgeber besser vorbereitet.

  • Es gibt eine gemeinsame Vorstellung davon, welche Ziele man als Praxis hat, d.h. in welche Richtung man mit der gesamten Praxis will.

  • Die gesteigerte Prozessqualität führt zu einer höheren Produktqualität.
(Konkret ausgedrückt: Wenn die Behandler den Rücken frei haben, weil alle Abläufe gut organisiert sind, dann können sie auch besser behandeln.)